Lebenslage:
Ein Rollenspiel?

Es gibt Menschen, die sich nur unter bestimmten Umständen – z.B. in bestimmten Lokalitäten oder während der fünften Jahreszeit – trauen, in eine ersehnte Rolle zu schlüpfen bzw. ihre meist mit Tabus oder Vorurteilen belegten Seite zu leben. Ihre "Rolle" leben – eine persönliche Wahrheit mit ernsten Hintergrund.

Zum Beispiel kostet es viel Energie, seine sexuelle Orientierung (Homosexualität: schwul / lesbisch) oder seine sexuelle Identität (Transgender) geheim zu halten, denn die Angst vor einem ungewollten Outing kann groß sein und sehr belasten.

Es können aber auch machtvolle, dominante Aspekte oder der Wunsch nach Unterwerfung sein – Leidenschaft, die Leiden schafft. Oder ein Fetisch.

Seine Bedürfnisse und Sehnsucht zu deckeln, um die gesellschaftlich normierten Rollen zu erfüllen, können seelisch sehr belasten und schmerzen.

Die eigenen Neigungen müssen nicht immer genetisch bedingt sein, sondern können auch eine unterbewusste Vermeidungsstrategie sein. (Beispiel: Eine heranwachsende Frau macht schlechte Erfahrungen mit einem Mann / Männern. Um dem zu entgehen, fühlt sie sich in gleichgeschlechtlicher Liebe zu Frauen hingezogen und glaubt lesbisch zu sein.)

Und es gibt natürlich viele Möglichkeiten von Rollen, in welche man mit scheinbarer Zustimmung hineingedrängt und evtl. auch funktionalisiert wurde.

Unterstützung

Ich unterstütze Sie gerne dabei, Ihre authentische Persönlichkeit zu entfalten und das zu finden, was Ihnen bzw. Ihrer Seele gut tut. Dabei muss nichts verlorengehen.